Die E-Busse der KVB
Nutzen für Köln
Großansicht
Die Stadt Köln steht, wie viele andere Großstädte auch, vor der Herausforderung des kommunalen Umweltschutzes. Abgase belasten, vor allem über das Atemsystem, die Gesundheit der Menschen. Abgase greifen Gebäude an, was zum Beispiel an der dunklen Färbung des aus hellen Steinen errichteten Doms zu sehen ist.

Inzwischen muss die Stadt Köln, genauso wie zahlreiche weitere Städte in NRW, gegenüber der Europäischen Kommission belegen, wie sie ihre Einwohner vor einer zu hohen Schadstoffbelastung schützt.

Großansicht
Lärm belastet die Menschen in Ihrer Wohn- und Aufenthaltsumgebung. Für die Entstehung von Lärm ist insbesondere auch der Verkehr verantwortlich. Mit der Lärmschutzplanung, unter Einbeziehung der Einwohner, entwickelt die Stadt Köln ein entsprechendes Maßnahmenbündel.

Der Flächenbedarf vor allem des Pkw-Verkehrs und des Gütertransportes führt dazu, dass unser Straßennetz bis an seine Grenzen ausgelastet ist. Der inzwischen tägliche Dauerstau zeigt das ganz deutlich. Und am Rand der Verkehrswege setzt sich der Flächenbedarf im ruhenden Verkehr fort. Viele Parkplätze zerstören die Urbanität, die Lebendigkeit unserer Stadt.

Großansicht
Eine weitere Herausforderung ist der Klimaschutz. Auch wenn das klimaschädliche Kohlendioxid die Menschen durch die Konzentration in der Luft nicht krank macht, trägt es zur Erderwärmung bei. Diese verändert zum Beispiel unser Wetter - Meteorologen verzeichnen mehr Starkregen-Ereignisse, intensivere Hitze- und Kälteperioden.

Auch wenn der Klimawandel in großen Regionen und weltweit stattfindet, ist lokales Handeln erforderlich - dort wo das CO2 ausgestoßen wird.

Großansicht
Um die hiermit verbundenen Herausforderungen zu bewältigen, hat die Stadt Köln zusammen mit der KVB und weiteren Partnern die Strategie "Köln mobil 2025" entwickelt. Diese Strategie muss nun umgesetzt werden. Deren insgesamt zehn Ziele, zu denen die Förderung des ÖPNV und des Umweltverbundes gehören, sollen Köln mobil halten und zugleich Klima und Umwelt schützen.

Dabei profitiert Köln in doppelter Weise vom Verkehrsangebot der KVB:

Wer Bus und Bahn nutzt, trägt per se aktiv zum Klima- und Umweltschutz bei. So beträgt etwa der durchschnittliche Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxid je Fahrgast-Kilometer der KVB 25 Gramm. Nach CO2-Rechner der DEKRA stößt ein Pkw-Kleinwagen bereits 118 Gramm CO2 je Personen-Kilometer aus. Bei Mittelklasse, Oberklasse und SUV sind es noch mehr.

Mehr Bus und Bahn fahren ist also ein wertvoller Beitrag zur Reduzierung des Ausstoßes klima- und umweltschädlicher Abgase, entlastet das Straßennetz und reduziert den Bedarf an Parkplätzen.

Der Einsatz der E-Mobilität vermeidet darüber hinaus weitere Abgase und macht Köln noch zukunftsfähiger. Denn: Bereits in wenigen Jahren werden vermutlich die heute sehr hohen Standards der Diesel- und Benzinmotor- und -abgastechnik (z. B. EURO VI im Busverkehr) gesetzlich nicht mehr akzeptiert werden. Eine noch feinere Technik zu Abgasvermeidung und -reinigung wird sehr viel Geld kosten. Die Etablierung der E-Mobilität kann hierbei den Weg in einen Systemwechsel ebnen.

Deshalb hat Köln einen großen Nutzen durch den ersten Schritt in die E-Mobilität des Busverkehrs.



Facebook YouTube Twitter