Die E-Busse der KVB
Umstellung der Bus-Linie 133
Am Samstag, 3. Dezember 2016, hat die KVB den Betrieb auf ihrer Bus-Linie 133 von Dieselbussen auf E-Busse umgestellt. Seit dem fahren im regulären Liniendienst täglich bis zu acht E-Busse zwischen dem Breslauer Platz am Hauptbahnhof und dem Südfriedhof in Zollstock. Etwa 9.000 Fahrgäste nutzen täglich diese Bus-Linie, viele von ihnen steigen an verschiedenen Haltestellen auch in die Stadtbahn um.

Bereits in den Wochen vor der Umstellung der Linie wurden E-Busse im Liniendienst eingesetzt und ersetzten Dieselbusse. Das war die letzte Stufe des knapp einjährigen Testprogramms. Die E-Busse stellten entlang der Linie damit bereits vor der offiziellen Linienumstellung nichts Neues mehr dar. Warum aber die offizielle Umstellung erst Wochen später? Der Grund liegt darin, dass die Tests so erfolgreich verlaufen sind, dass immer mehr E-Busse draußen eingesetzt werden konnten. Am Anfang hatte man kalkuliert, dass vor der offiziellen Umstellung E-Busse jeweils einzeln zu sehen sein werden.

Getestet wurde im Übrigen auch der Einsatz auf dem konkreten Linienweg. Nicht nur die Fahrzeugtechnik stand im Mittelpunkt, sondern auch der Umgang mit den Bedingungen des Großstadtverkehrs – mit den Falschparkern, mit dem Stau etc. – immer in Verbindung mit der Notwendigkeit, an den Endhaltestellen Strom nachzuladen und gleichzeitig den Fahrplan einzuhalten.

Ziel der KVB war es, die E-Busse erst in den Liniendienst zu geben, wenn die Sicherheit bestand, dass die Fahrgäste keine Einbußen in ihren Anforderungen an den ÖPNV haben würden. Gelungen! Seit dem 3. Dezember 2016 helfen Dieselbusse auf der Linie 133 nur noch aus, wenn einzelne E-Busse zur Untersuchung oder nach einem Unfall in der Werkstatt sind und nicht zur Verfügung stehen.



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