Neues & Service

Barrierefrei ans Ziel
Infos für Senioren und Menschen mit Gehbehinderung

Eine barrierefreie Umwelt ist für fast alle Menschen angenehm. Für einige ist sie allerdings Grundvoraussetzung einer eigenständigen Mobilität.

 

Besonders Senioren und Schwerbehinderte stoßen im Alltag immer wieder auf Grenzen, die es zu vermeiden gilt. Im Folgenden werden einige Hilfestellungen zur Planung der barrierefreien ÖPNV-Nutzung gegeben.

 

Auf dieser Seite finden Sie:

 



"Touren ohne Treppen" Liniennetzplan

 

Grün markierte Haltestellen sind gänzlich barrierefrei. Die Bahnsteige können direkt, per Fahrstuhl oder/und über eine kurze Rampe erreicht werden.

 

Gelb markierte Haltestellen sind, z.B. durch eine sehr lange Rampe oder zu große Spaltmaße zwischen Bahnsteigkante und dem Fahrzeugboden, nur eingeschränkt barrierefrei.

 

Rot gekennzeichnete Haltestellen bieten keinen barrierefreien Zugang zu den Haltestellen oder keinen barrierefreien Einstieg.



Großansicht


 

 

 



Verfügbarkeit der Aufzüge im KVB-Netz
Um zu erfahren, welche Aufzüge zur Zeit nicht in Betrieb sind, klicken Sie bitte hier.

 

 

 

 

Das Mobilitätstraining der KVB

 

 



Das Mobilitästraining richtet sich an Senioren und Menschen mit Behinderungen.

Es hilft ihnen sicher, selbstständig mobil zu sein.

 

Mehr über unser Trainingsangebot erfahren Sie hier.



 

 

Die Tickets

 

Schwerbehinderte haben im ÖPNV einen Anspruch auf Freifahrtberechtigung. Grundvoraussetzung dafür ist ein Schwerbehindertenausweis mit gültiger Wertmarke. Alle Informationen zu der Freifahrtberechtigung und der Beantragung der Wertmarke finden Sie hier.

 

Für alle Senioren bietet die KVB mit dem Aktiv60Ticket eine Chance, den ÖPNV weit über die Stadtgrenzen hinaus zu einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis zu nutzen.


Im Rahmen des Mobilitätstrainings bietet die KVB eine Informationsveranstaltung zum Aktiv60Ticket an. Dort werden die Vorteile des Tickets vorgestellt und erklärt, auf welchem Wege es am besten zu erhalten ist.

Mehr über die Informationsveranstaltung und dem weiteren Trainingsangebot, erfahren Sie hier.




 

Tipps und Tricks

 

Mit dem einen oder anderen Trick lassen sich die Fahrten in Bussen und Bahnen angenehmer und auch sicherer gestalten.

 



Was mache ich, wenn ich kein Kleingeld zur Verfügung habe?

Damit das nicht passiert, können Sie vorher Ihre Kontokarte (EC-Karte) am Geldautonmaten aufladen und damit ganz einfach an jedem Ticketautomaten bezahlen.

Bei den Standautomaten an den Haltestellen der KVB ist es zusätzlich möglich, mit der EC-Karte unter Eingabe der Geheimnummer zu bezahlen.

An den Ticketautomaten ist es leider nicht möglich mit Papiergeld zu zahlen.

 

Wie ziehe ich das richtige Ticket am Ticketautomaten?

Die erste Seite auf dem Bildschirm des Automaten zeigt alle Tickets für das Stadtgebiet Köln (1b) an.

Für die Kurzstrecke gilt:
Einstieg + vier Haltestellen.

Möchten Sie über das Stadtgebiet hinausfahren, dann drücken Sie die Schaltfläche »weitere Tickets«.

An jedem Standautomaten an den Haltestellen finden Sie zusätzlich ein Fahrzielverzeichnis mit den entsprechenden Tarifzonen (von der Kurzstrecke bis Tarifzone 7).

 

Was mache ich, wenn ich zum Einsteigen etwas mehr Zeit benötige?



Wenn Sie vermeiden möchten, dass die Tür beim Einsteigen geschlossen wird, ist es ratsam, die ersten beiden Türen vom Fahrer aus zu machen. Denn diese Türen sind für den Bahnfahrer immer einsehbar.

Besonders an Bahnsteigen, die in einer Kurve liegen, kann es sein, dass der Fahrer Sie ab der dritten Türe nicht mehr sehen kann.

Und noch ein Tipp: Wenn Sie zusätzlich die Hand heben sobald die Bahn einfährt, wird der Bahnfahrer auf Sie aufmerksam und kann noch besser auf Sie Rücksicht nehmen.

Welche Sicherheitseinrichtungen befinden sich in den Stadtbahnen und wie gehe ich damit um?

In jeder Bahn befindet sich an allen Türen ein Notruf-Bremssystem.

 

Nur im äußersten Notfall (bei unmittelbarer Gefährdung von Menschenleben) sollte die Notbremse durch das Ziehen des Bügels ausgelöst werden. Bedenken Sie, dass durch abruptes Bremsen das Verletzungsrisiko für andere Fahrgäste steigt.

 

In den meisten Fällen ist es wirkungsvoller, den Notruf zu betätigen.

Beispiele: Rauchentwicklung, Schlägerei (Belästigung durch andere Fahrgäste), Vandalismus oder medizinischer Notfall.

Halten Sie den Taster gedrückt und sprechen Sie möglichst sofort, damit der Bahnfahrer weiß, was zu tun ist.

Bei Betätigung des Notrufes kann der Fahrer Sie über den »Videoüberwachungsmonitor« im Fahrerhaus sehen. Mit dem Auslösen des Notrufes wird keine Notbremsung eingeleitet.

 

Was tun, wenn alle Sitzplätze in der Bahn besetzt sind, selbst die Schwerbehindertenplätze?



Wenn das Stehen für Sie ein Sicherheitsrisiko darstellt, sollten Sie sich so schnell wie möglich einen Sitzplatz verschaffen.

Dabei ist es notwendig, andere Fahrgäste freundlich darauf anzusprechen und zu bitten, Ihnen Platz zu machen. Wenn man Menschen freundlich begegnet, wird einem auch fast immer geholfen.

 

Warum kommt es vor, dass der Bahnfahrer die Türen schon schließt, obwohl er sieht, dass noch jemand mitfahren möchte?



Es ist sicherlich ärgerlich, wenn so etwas passiert. Ein nochmaliges Öffnen der Tür/en bedeutet für den Bahnfahrer und die Fahrgäste im Zug, dass er bis zu zwei Minuten länger stehen bleiben muss, weil die Ampel an der Kreuzung das Signal wieder auf »Halt« stellt.

Stellen Sie sich vor, dies passiert an jeder oder nur an jeder zweiten Haltestelle. Das Warten im Einzelfall erhöht das Verspätungsrisiko für viele Fahrgäste. Bitte haben Sie dafür Verständnis.

 

Kann ich auch als Rollstuhlfahrer den Bus benutzen?


Ja, das geht. Hierbei ist es sehr wichtig, dass der anfahrende Busfahrer Sie und Ihren Mitfahrwunsch auch deutlich erkennt.

Dabei ist es eine große Hilfe, wenn Sie dem Busfahrer schon bei der Anfahrt an die Haltestelle ein Zeichen geben (Besonders an Haltestellen für mehrere Linien).

Zur Sicherheit benutzen Sie dann noch den Türdrücker an der 2. Tür (Bild) für Rollstuhlfahrer. Damit signalisieren Sie dem Fahrer, dass er die Rampe ausklappen soll, auf der Sie mit dem Rollstuhl in den Bus einfahren können.

Zusätzlich sollten Sie dem Fahrer sagen, wo Sie wieder aussteigen möchten. Übrigens befindet sich auch ein weiterer Türdrücker am Stellplatz für Rollstuhlnutzer im Mehrzweckbereich in der Busmitte.

 

Welche Sicherheitseinrichtungen stehen an U-Bahnsteigen zur Verfügung?

Auf allen U-Bahn Haltestellen finden Sie einen roten Kasten mit der
Aufschrift »KVB Notruf«.

Bei einem Notfall betätigen Sie bitte den Sprechknopf. Dann meldet
sich die Leitstelle der KVB.

Gleichzeitig können die Mitarbeiter der Leitstelle Sie per Videomonitor sehen.

Schildern Sie kurz den Notfall, damit die notwendige Hilfe geleistet
werden kann.

Es erfolgt eine permanente Videoaufzeichnung, die nach 48 Stunden
gelöscht wird. Dies gilt für alle videoüberwachten Bereiche.

 

Wie können Sie ohne Ihre Standfestigkeit zu gefährden sicher aus Bus/Bahn aussteigen?



Beim Anfahren und Abbremsen von Bus und Bahn ist es unbedingt notwendig, sich richtig festzuhalten, egal wie standfest Sie auch sind.

Wenn das Stehen für Sie schwierig ist, ist es besonders wichtig, so lange sitzen zu bleiben, bis der Bus / die Bahn vollständig steht.

Um zu vermeiden, dass sich die Türen wieder schließen bevor Sie ausgestiegen sind, bitten Sie einen anderen Fahrgast, sich in die Lichtschranke zu stellen, damit Sie sicher aufstehen und aussteigen können.

Alternativ können Sie auch eine Haltestelle vorher aufstehen und sich bis zum Ziel in der Nähe der Tür gut (mit beiden Händen) festhalten.

 

 


Informationsmaterial

 

Wenn Sie Informationen für Ihre Streckenplanung benötigen und kein Smartphone zur Hand haben mit dem Sie sich über das Internet oder die KVB-App informieren können, haben Sie folgende Möglichkeiten:

 

  • Unsere Kundenberater beraten Sie gerne bei der Ticketwahl und der für Sie persönlich besten Strecke und Fahrzeugwahl. Besuchen Sie eines unserer 5 KundenCenter in Ehrenfeld, Mülheim, in der Südstadt, am Neumarkt und im Westforum (Scheidtweilerstraße, Braunsgfeld).
  • Unter der kostenlosen Rufnummer 0800 3 - 50 40 30 erteilt Ihnen der "Sprechende Fahrplan" alle Fahrplanauskünfte.
  • Um mit einem Kundenberater zu telefonieren, wählen Sie die
    Schlaue Nummer 01806 - 50 40 30
    .
  • Bestellen Sie sich Ihre Informationsbroschüren ganz bequem nach Hause. Hier können Sie auswählen, welche Informationen für Sie interessant sind.
  • Sollten Sie darüber hinaus über alle aktuellen Themen rund um die KVB und Köln informiert sein wollen, empfehlen wir Ihnen unseren Newsletter zu abonnieren.

 

 

 

 



E-Scooter

E-Scooter

 

Nach den Betriebsordnungen für den Busverkehr (BO Kraft) und des Straßenbahnverkehrs (BO Strab) hat die KVB die Verantwortung für eine sichere Beförderung aller Fahrgäste.

Ein vom VDV beauftragtes Gutachten der Studiengesellschaft für unterirdische Verkehrsanlagen (STUVA) kommt zu dem Ergebnis, dass ein erhebliches Gefährdungspotenzial von E-Scootern in ÖPNV-Fahrzeugen ausgeht.

Wegen ihrer Länge sind E-Scooter in der Manövrierfähigkeit auf engstem Raum stark eingeschränkt und können daher meist nicht regelgerecht auf dem dafür vorgesehenen Sonder- bzw. Mehrzweckplatz (rückwärts in Fahrtrichtung) aufgestellt werden.

Dies führt in der Praxis dazu, dass E-Scooter quer zur Fahrtrichtung im Eingangsbereich abgestellt werden.

Das Gutachten bestätigt, dass in dieser Aufstellung ein Kippen der E-Scooter bei einer Gefahrbremsung wahrscheinlich und bei einer normalen Bremsung nicht ausgeschlossen werden kann.

Zudem bilden im Eingangsbereich abgestellte E-Scooter ein Hindernis im Durchgang des Fahrzeuges. Des Weiteren können nicht regelgerecht abgestellte E-Scooter auf nassem Boden, z. B. an Regenund Schneetagen, schnell rutschen und dann andere Fahrgäste schädigen.

Angesichts der Gefährdungslage ist ein Ausschluss von der Beförderung aus Sicherheitsgründen damit unumgänglich.

Die KVB hat sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht, da sie sich bewusst ist, dass damit die Mobilität für Menschen mit Handicap eingeschränkt wird. 

Der Ausschluss von der Beförderung betrifft ausschließlich E-Scooter.

Anhand des Flyers möchten wir Ihnen eine Hilfestellung bieten, welche Hilfsmittel befördert werden und welche nicht.



Elektrorollstühle, die für den Krankentransport zugelassen sind
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Elektrorollstühle sind weiterhin erlaubt

Weiterhin erlaubt sind Elektrorollstühle mit einer max. Größe von 75 x 130 cm Stellfläche mit einem geschlossenem Fahrersitz (Einstieg nur von vorne) ohne Lenker (Joystick gesteuert).

Diese Fahrzeuge sind auf dem Typenschild mit einer entsprechenden Zulassung für Krankentransporte gekennzeichnet.

 

Diese Modelle sind kompakter, nicht zu lang
und stehen stabiler.



E-Scooter können zur Gefahr werden
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E-Scooter sind von der Beförderung ausgeschlossen

Betroffen vom Beförderungsausschluss sind E-Scooter-Modelle mit einem offenen Fahrersitz, die über eine Lenksäule wie beim Motorrad gelenkt werden.

Sie werden sowohl mit drei als auch mit vier Rädern angeboten.

 

Diese Modelle sind zu lang, stehen nicht stabil genug und können zur Gefahr werden.



 2015: E-Scooter Flyer (1980 kB)




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