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Der Weg...
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Wie beginnt das Projekt?

 


Interessierte Schüler, Eltern, Lehrer und Schulleiter können sich bei der Kölner-Verkehrs-Betriebe AG die ersten Informationen über das Projekt einholen.


Ansprechpartner ist Andreas Kolzem
Tel: 0221 / 547-3339
Fax: 0221 / 547-1315
E-Mail: Andreas.Kolzem@kvb-koeln.de

 

Nach dem ersten Kontakt werden die Termine für die Präsentationen zwischen der Schulleitung und der Projektleitung abgesprochen.

 



Auswahlkriterien

 

Nach der Präsentation vor den Schülerinnen und Schülern der achten Klasse einer Schule erhalten die am Projekt Interessierten einen Elternbrief (Einverständniserklärung der Eltern). Nur wer die Erlaubnis der Eltern hat und die Zustimmung der Klassenlehrer kann an der Ausbildung teilnehmen. Die persönlichen Voraussetzungen sind regelmäßige Benutzung von Bus und Bahn zur und von der Schule.


Wichtig sind auch, positives Sozialverhalten, Teamfähigkeit, ernsthafte Bereitschaft zum vorbildlichen Verhalten. Dies wird von den begleitenden Polizisten und den Trainern während der Ausbildung überprüft.

 



Die Qualifikation der Schüler

 

In unserer Ausbildung erhalten die Schülerinnen und Schüler die Qualifikation, um als Fahrzeugbegleiter aktiv zu sein.


Folgende Themen werden während der Ausbildung vermittelt:

 

  • Erkennen und Einschätzen kritischer Situationen.
  • Denken in Handlungsalternativen. (Es gibt nicht nur einen Königsweg.)
  • Positive sprachliche und körpersprachliche Kommunikation.
  • Deeskalierendes Konfliktverhalten.
  • Stärkung des Selbstbewusstseins.
  • Förderung von Zivilcourage und Motivation zur Hilfeleistung.
  • Erkennen von Grenzen, besonders den Eigenen, und verschiedene Selbstschutztechniken.

Die Qualifikation der Schüler erfolgt durch eine umfangreiche Ausbildung.



Ausbildung der Fahrzeugbegleiter

 

Die Ausbildung der Fahrzeugbegleiter ist sehr intensiv. Unseren Trainern stehen ca. 20 Unterrichtsstunden für die gesamte Ausbildung zur Verfügung.


Die Ausbildung besteht aus dem Intensivtrainingstag, den 4 Bus- oder Bahntrainingseinheiten und dem Nahverkehrstag.


Der Intensivtrainingstag bildet die Grundlage für die Ausbildung zum Fahrzeugbegleiter.


Im Zusammenwirken mit den Bezirksbeamten werden die rechtlichen und strafrechtlichen Aspekte im Verhalten von Schülern im öffentlichen Raum erörtert und bewertet. Die Bewertung von Gewalt, was ist für mich Gewalt, wo hört für den Einzelnen die „Freundschaft“ auf, sind zentrale Themen an diesem Tag. Die Teilnehmer vereinbaren Leitsätze für die weitere Ausbildung und die spätere praktische Arbeit als Fahrzeugbegleiter.



und so geht es weiter

 

Der „Nahverkehrstag“ bildet den Abschluss der Ausbildung. An diesem Tag werden die Ausweise der Fahrzeugbegleiter erstellt und die verdiente Urkunde überreicht.


Die Besichtigung der Werkstatt, mit einem Einblick in die Abläufe einer hochtechnisierten Straßenbahnwerkstatt, auf dem Betriebshof Merheim und die Fahrt auf dem Betriebsgelände bilden den Höhepunkt.


Etwa vier bis sechs Wochen danach gibt es den ersten Feedbacktag. Hier treffen sich die neuen Fahrzeugbegleiter mit den Trainern und den Bezirkspolizisten zum ersten Erfahrungsaustausch. Nach weiteren sechs Wochen findet der zweite Feedbacktag statt.


Hier werden sich alle Fahrzeugbegleiter der Schule zum Erfahrungsaustausch mit den Trainern und Bezirkspolizisten treffen. Die Begleitlehrer organisieren diese Treffen in der Schule und versuchen sich in regelmäßigen Abständen mit den Fahrzeugbegleitern zu besprechen.


Am Ende der Schulzeit erhalten die Fahrzeugbegleiter ein Zertifikat von der Schule überreicht, als Dank
für die geleistete Arbeit.





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