Museum / Ausstellung
Beiwagen 2825 zum Rundbahntriebwagen 1824
Der Triebwagen wurde 1939 als "Rundbahnwagen" für die damalige Linie 18 in Dienst gestellt. Die teilweise engen Altstadtstraßen erforderten ein Fahrzeug mit einer guten Kurvenläufigkeit. Daher erhielten die neuen Wagen ein Fahrgestell mit einer dritten Achse, der Lenkachse. Diese Anordnung ließ gegenüber den bisher verwendeten Zweiachsern außerdem eine größere Wagenlänge und damit ein höheres Fassungsvermögen zu. Der Verkehr endete auf der "Rundbahn" nach einem Fliegerangriff am 23. Juni 1943. Im Jahre 1948 fand eine Ausbesserung und der Umbau der verbliebenen Rundbahnwagen zu Zweirichtungswagen statt, d.h. es erfolgte eine Anpassung an die nachfolgende Fahrzeugserie aus dem Jahr 1941. Nach einer Modernisierungsaktion ab 1957 erhielten der Triebwagen 1824 und der erst 1942 gelieferte Beiwagen 2825 (für die Serie von 1941) die heutige Form als Einrichtungsfahrzeuge.



Wagen-Nr:5 (ab 1942), 505 (ab 1948), 2825 (seit 1957)
Baujahr:1942
Hersteller:Düsseldorfer Waggonfabrik (Düwag)
Gewicht leer:6000 kg
Länge:11.670 mm
Breite:2300 mm
Höhe:3115 mm
Achsstand:2400 mm
Drehzapfenabstand:4800 mm
Bremsen:Solenoidbremse, Schienenbremse, Handbremse
Sitzplätze:22
Stehplätze:51




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