Museum / Ausstellung
Erste Elektrische 407
Am 15. Oktober 1901 eröffneten die "Bahnen der Stadt Cöln" ihre erste elektrisch betriebene Strecke. Bis zum Jahre 1908 wurden 358 Triebwagen der ersten Generation beschafft. Sie besaßen Aufbauten alle nach einem gleichen Muster. An den Enden befanden sich offene Plattformen mit den Fahrschaltern. Für die Fahrgäste war der durch Türen abgetrennte Innenraum vorgesehen. Von den Fahrgestellen gab es fünf Varianten der von mehreren Waggonfabriken erstellten Wagen. Bauartgleiche Fahrzeuge setzten viele Städte auf ihren Netzen ein. Der im Museum ausgestellte Wagen wurde 1902 nach Bonn geliefert und dort mehrfach modernisiert. Nach seiner Ausmusterung als Personentriebwagen Nr. 7, war er noch für einige Jahre als Dienstfahrzeug im Einsatz. 1970 erwarb die KVB das Fahrzeug und ließ es weitgehend in den Ursprungszustand der "Ersten Elektrischen" zurückversetzen.



Elektrischer Triebwagen 407 (als Bonner Wagen 7)
Baujahr:1902
Hersteller mechanischer Teil:v.d. Zypen & Charlier, Köln-Deutz
elektrischer Teil:Siemens & Halske, Berlin
Leergewicht:9200 kg
Länge:7700 mm
Breite:2050 mm
Höhe:3300 mm
Achsstand:1800
Achsfolge:Bo (1997)
Spannung:550 V (DC), angepaßt an 750 V (DC)
Leistung:2 x 28,9 kW
Motortyp:D 54 S
Fahrschalter:Nockenfahrschalter von SSW, Typ OK 40 mit 25 Fahrstufen und 16 Bremsstufen
Bremsen:Vierklotz-Handbremse, generatorische Bremse
Sitzplätze:16 in Längsrichtung
Stehplätze:14




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