Das Unternehmen


Klicken Sie auf eine Jahreszahl des Zeitstrahls, um sich über ein historisches Ereignis zu informieren.
1985
U-Bahn-Abschnitt Friesenplatz - Hans-Böckler-Platz - Gutenbergstraße eröffnet. Die Busfahrer kontrollieren ab 20 Uhr alle Fahrausweise beim Einsteigen der Fahrgäste.

1986
Die Vorgebirgsbahn wird als Linie 18 komplett mit Kölner und Bonner Stadtbahnwagen gefahren und gleichzeitig in Köln vom Barbarossaplatz über Neumarkt - Dom/Hbf. - Ebertplatz - Zoo nach Mülheim verlängert.

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1987
Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) nimmt nach 17 Jahren Vorbereitung seine Arbeit auf. Die KVB und die anderen elf am VRS beteilgten Verkehrsunternehmen verkehren nun auf der Basis des Tarifs der bishergen Verkehrs- und Tarifgemeinschaft Rhein-Sieg (VRS) zu einheitlichen Preisen und künftig auch nach gemeinsamen Fahrplänen im Verbundgebiet. Es umfaßt die Städte Köln, Bonn, Leverkusen und Monheim sowie den Erftkreis, den Rheinisch-Bergischen, den Oberbergischen sowie den Rhein-Sieg-Kreis. Mit einem Verbundgebiet von rd. 3900 qkm ist der VRS der drittgrößte Verkehrs- und Tarifverbund in der Bundesrepublik Deutschland.
Neuer U-Bahn-Tunnel im Zuge der Ringe mit den Stationen "Christophstraße", "Friesenplatz" und "Rudolfplatz" im Anschluß an die Tunnelstrecke Hansaring. Er erreicht im Süden über eine Rampe die oberirdisch gelegene Haltstelle "Zülpicher Platz".
Neuordnung der KVB-Liniennummern beim Bus: 120 - 149 linksrheinisch, 150-169 rechtsrheinisch und Sonderlinien ab 170.
Dritte Serie Stadtbahnwagen (2200), die mit jeweils nur einer Fahrerkabine Doppelzug eingesetzt werden.

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1989
10-Minuten-Takt auf allen Linien in der Stadt, außer der Linie 2 nach Frechen
Anruf-Sammeltaxi auf verkehrsschwachen Linien
Eröffnung der U-Bahnstrecke von Hans-Böckler-Platz bis zur Station Venloer Straße Gürtel.

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1990
Der Nachtschwärmer-Takt von freitags auf samstags und samstags auf sonntags bietet drei zusätzliche Nachtabfahrten an.
Zur Kundenberatung vor Ort in den besonders belebten U-Bahnstationen und an den Knotenpunkten setzt die KVB Service-Miarbeiter ein.
Inbetriebnahme des direkten Umstiegs von der S-Bahn in den Bus am Bahnhof Dellbrück.

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1991
Die Endhaltestelle Thielenburch erhält eine Parkpalette als P+R-Platz.
Mit einem Fest wird das Jubiläum "90 Jahre Elektrische" begangen. An dem Wochenende kommen mehr als 70.000 Besucher auf den Neumarkt.

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1992
Eröffnung der Verlängerung der Stadtbahnstrecke von der U-Bahnstation Venloer Str./Gürtel bis Bocklemünd.
Eröffnung der Stadtbahnstrecke Linie 19 über die Amsterdamer Straße nach Riehl. Die Trasse in Mittellage hat ein sogenanntes Rasengleis.
Eine neue Gesellschaft entsteht: Die KBE, KFBE und HKG verschmelzen zur Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK). Die KVB übernimmt die Stadtbahnlinien 16 und 18 der KBE. Die Buslinien der KBE im Erftkreis werden von der RVK betrieben.
Die erste Busspur wird auf der Aachener Straße zwischen Junkerdorf und Weiden eingerichtet.

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1993
Die Fahrgast-Center Wesseling und Nippes werden eröffnet.
Der 15 Minuten-Takt am Feierabend zwischen 19 und 22.30 Uhr wird eingeführt.
Die Wiener Verkehrsbetriebe stellen einen ihrer Niederflur-Stadtbahnwagen zu Testzwecken in Köln zur Verfügung. Die Bevölkerung informiert sich über ihre künftigen Niederflurbahnen und macht viele Verbesserungsvorschläge. Die mehr als 300 qm große Gleiskreuzung auf dem Barbarossaplatz wird an einem Wochenende ausgewechselt.
Um den veränderten Verhältnissen in der Kölner Innenstadt Rechnung zu tragen, werden die Service-Mitarbeiter von einem privaten Wachdienst unterstützt und stärken das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste. Sie heißen jetzt Sicherheits- und Ordnungsdienst.
Das Weihnachtshochwasser legt den Bahnverkehr auf der Rheinuferstraße lahm.

1994
Um neue Stadtteile zu erschließen oder Standardbusse in Schwachlastzeiten zu ersetzen, werden 10 Minimobile angeschafft, die mit nur 20 Sitzplätze wirtschaftlicher eingesetzt werden können.
Von der Firma MAN werden 65 Niederflur-Gelenkbusse geliefert.
Der Stadtbahn-Betriebshof Merheim wird eröffnet. Er bietet Platz für mehr als 100 Straßenbahnen und verfügt über modernste Werkstätten. Die Betriebshöfe Ost in Deutz und Thielenbruch werden geschlossen.
Trennung des Schienennetzes in Ost-West- und Nord-Südlinien in Vorbereitung auf den Einsatz der Niederflur-Stadtbahnwagen. Die Linie 9 fährt nun zwischen Königsforst und Sülz. Ziel ist es, künftig den ebenerdigen Einstieg in die Stadtbahnwagen zu ermöglichen.
Eröffnung des 9. Fahrgast-Centers in Rodenkirchen
Die Haltestelle Schönhauser Straße erhält einen Holzbahnsteig, der den Bäumen an der Rheinuferstraße Platz und Luft zum Wachsen läßt.
"Anne und Jan fahren zum Zirkus" heißt das Unterrichtsmaterial für Grund- und Sonderschulen, das das Bus- und Bahnfahren erklärt. Von der KVB entwickelt, wird es in der ganzen Bundesrepublik eingesetzt.
Mit mehr als 200 Millionen Fahrgästen im Jahr 1994 erreicht die KVB ein Rekordergebnis.

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1995
Das Hochwasser zwingt die KVB erneut, den Bahnverkehr auf der Rheinuferstrecke zu unterbrechen. Im Auftrag gesprühte Graffiti-Kunst ziert die Wände der Haltestelle Fixheider Weg.
Der Betriebshof Süd schließt nach 97 Jahren. Alle Busse sind nun auf dem Betriebshof Nord stationiert.
In den Sommerferien werden die Haltestellen Neumarkt und Rudolfplatz für den Einsatz der Niederflur-Stadtbahnwagen umgebaut. Die 35 cm hohen Bahnsteige fügen sich gut in die Platzflächen ein.
Mit einem Fest auf dem Neumarkt wird der erste Niederflur-Stadtbahnwagen in Köln begrüßt. Die Fahrzeuge werden auf den Ost-West-Linien eingesetzt, die über die Deutzer Brücke fahren. Zunächst wird die Linie 1 auf diese neuen Bahnen umgestellt.
In der südlichen Halle des ehemaligen Betriebshofes Thielenbruch wird die neue Endhaltestelle der Linien 3 und 15 eröffnet.

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1996
Die verbundweit durchgeführte Verkehrserhebung bestätigt unter anderem die gestiegene Nachfrage der Fahrgäste nach stadtbahnmäßig ausgebauten Schienenstrecken.
Um dem dramatisch angestiegenen Vandalismus zu begegnen, setzt die KVB Avanti = das Antivandalismus-Team ein und kann schon bald erste Erfolge verbuchen.
Eröffnung des Parkhauses als P+R-Platz Stadion. Es wird vom ADAC als vorbildliche Anlage gelobt.
Fahrausweise können in den Fahrgast-Centern nun auch mit der EC-Karte bezahlt werden.
Auch auf der Strecke der Linie 9 werden Niederflur-Stadtbahnwagen eingesetzt.

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1997
Eröffnung der U-Bahn in Mülheim mit den Stationen Wiener Platz, Bahnhof Mülheim. Die Linien 13, 15 und 16 fahren von der Mülheimer Brücke direkt in die U-Bahn ein. Neueröffnung des Fahrgast-Centers Mülheim - nach Jahren im Container - in der Zwischenebene des Wiener Platzes.

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Eröffnung des Straßenbahn-Museums Thielenbruch

1998
Die KVB setzt das neue Rechnergesteuerte Betriebsleitsystem ein.

Um Synergieeffekte wie zum Beispiel eine gemeinsame Betriebsleitung nutzen zu können, erfolgt die Angliederung der Kölner Seilbahnen an die KVB.

1999
Mit der Kundenzeitung „KVB-direkt“, die an Kölner Haushalte verteilt wird, verstärkt die KVB ihre Kundeninformation.

Der aus den Anfangszeiten der Kölner U-Bahn stammende unterirdische Gang im Verteilergeschoss der Haltestelle Neumarkt wird zu einer freundlichen Passage umgestaltet. Ihr Name „HUGO“ ist u.a. aus den Abkürzungen für Haltestelle und U-Bahn abgeleitet.

2000
Mit einer unterirdischen Verlängerung wird die Linie 1 im Osten bis an das Zentrum von Bensberg herangeführt.

2001
Mit dem Beschluss des Rates der Stadt Köln am 20. Dezember fällt die Entscheidung für eine Erweiterung des Niederflurnetzes um drei Strecken.

Mit 25 Bussen vom Typ "Citaro" von Mercedes-Benz hält eine neue Omnibus-Generation Einzug bei den Kölner Verkehrs-Betrieben.

2002
Die Kölner Verkehrs-Betriebe feiern ihr 125-jähriges Jubiläum. 1877 wurden die ersten Pferdebahnstrecken in Betrieb genommen.

Die ersten Hochflur-Stadtbahnwagen der neuen Serie K 5000 nehmen ihren Dienst auf.

Die Streckenverlängerungen der Linie 1 und 3 schaffen für die Bewohner von Weiden und Mengenich umsteigefreie Verbindungen ins Stadtzentrum.

2003

Nach über einjähriger Bauzeit wird die Modernisierung der Strecke der Linie 4 zwischen Mülheim und Schlebusch abgeschlossen. Auf sieben Kilometern ist aus einer alten Vorortbahn- und Stadtbahnstrecke eine moderne Stadtbahn mit barrierefreiem Zugang zum Kölner Nahverkehr geworden.

Mit der Auftragserteilung zum Bau der Nord-Süd Stadtbahn hat das Vergabeverfahren einen erfolgreichen Abschluss gefunden. Im November übergibt der Vorstand der Kölner Verkehrs-Betriebe, Bauherrin des Projekts, die Aufträge an die Arbeitsgemeinschaften der ausführenden Baufirmen.

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember setzt die KVB einen Beschluss des Rates der Stadt Köln um: Das Niederflurnetz, das nur 35 cm hohe Bahnsteige erfordert, wird um die Linien 6, 12, und 15 erweitert. Damit verbunden ist eine veränderte Linienführung. Durch die Trennung der hoch- und niederflurigen Strecken kommt der Nahverkehr seinem Ziel, überall einen stufenfreien Zugang zum Nahverkehr zu ermöglichen, einen großen Schritt näher.

2004

Die Gebäude 2 und 3 des neuen Verwaltungskomplexes „Westforum“ der Kölner Verkehrs-Betriebe in der Scheidtweilerstraße werden Ende Mai bezogen.

Im Juni wird mit den Arbeiten zum umfangreichsten neuen Haltestellenbauwerk des Großprojekts Nord-Süd Stadtbahn, der Haltestelle „Heumarkt“, begonnen.

In der unterirdischen Haltestelle „Neumarkt“, der meistgenutzten U-Bahnstation in Köln, werden im August die Bahnsteige auf 90 cm Höhe angehoben. Fahrgäste können seitdem die Stadtbahnen stufenlos betreten und verlassen.



2005

Mit dem HandyTicket beschreitet die KVB einen neuen Vertriebsweg, der sich vor allem an Gelegenheitskunden wendet:
Per SMS kann über das eigene Handy ein Ticket bestellt werden. 70.000 bestellte Tickets zeigen die Attraktivität dieses innovativen Angebots bereits nach wenigen Wochen.
Das erste Fahrzeug der neuen Niederflurstadtbahnen-Serie K 4500 wird im April der Öffentlichkeit auf dem Neumarkt vorgestellt.

Der Weltjugendtag im August stellt einer der größten betrieblichen Herausforderungen in der Geschichte der KVB dar. In der Ereigniswoche werden zusätzlich zur üblichen Verkehrsleistung rund vier Millionen Menschen befördert, die im Rahmen des Weltjugendtages unterwegs sind.

2006

Im April erscheint zum ersten Mal die Kundenzeitung „KölnTakt“, die – nach zweijähriger Pause – die „KVB direkt“ ablöst. Sie erscheint viermal im Jahr als Beilage der Tageszeitungen Kölner Stadt-Anzeiger, Kölnische Rundschau und Express.

Am 6. Juni 2006 startet am Bonner Wall die erste von drei Tunnelbohrmaschinen, die die Tunnelröhren für die neue Nord-Süd Stadtbahn auffahren – damit beginnt die Kernbauphase für das U-Bahn-Projekt, das mit einer vier Kilometer langen neuen unterirdischen Trasse die Verkehrsverhältnisse in der südlichen Kölner Innenstadt wesentlich verbessern wird.

Durch die zeitgerechte Eröffnung der Verlängerung der Linie 1 und der neuen Verknüpfungshaltestelle Weiden West – mit Übergang zur Deutschen Bahn – am 1. Juni zeigt sich die Stadt Köln auf die Fußballweltmeisterschaft gut vorbereitet. Bei der KVB werden während der Weltmeisterschaft rund 1,5 Millionen zusätzliche Beförderungen gezählt.

Mit den Abschiedsfahrten des legendären „Achtachsers“ geht am 22. Juli eine Ära zu Ende: Das Straßenbahnfahrzeug, das seit den sechziger Jahren in Köln die Hauptlast des Nahverkehrs getragen hat, wird außer Dienst gestellt.

15 neue Gelenkomnibusse werden im November in Betrieb genommen, nachdem bereits im Vorjahr 20 neue Gelenkomnibusse angeschafft worden sind.

Bild zum Zeitpunkt des deutschen evangelischen Kirchentags
Bild zum Zeitpunkt des deutschen evangelischen Kirchentags

2007

Mit Hunderten Veranstaltungsorten avancierte der Deutsche Evangelische Kirchentag zur logistischen Herausforderung. Im Ergebnis konnte die KVB wieder ihre bereits durch Weltmeisterschaft und Weltjugendtag erprobte Leistungsfähigkeit bei Großveranstaltungen unter Beweis stellen.

Die Tunnelbohrarbeiten zum Bau der Nord-Süd Stadtbahn Köln wurden erfolgreich abgeschlossen. Rund acht Kilometer Tunnel wurden von den drei Schildvortriebsmaschinen Tosca, Rosa und Carmen aufgefahren.

Stadtentwässerungsbetrieben und der RheinEnergie AG wurde der Umbau des Höninger Wegs fertig gestellt. Im Oktober konnten bei einem Bürgerfest die Straße und die sechs Haltestellen der Linie 12 mit den neuen niveaugleichen Bahnsteigen freigegeben werden

Das große Kundenbarometer bescheinigte der KVB eine deutliche Steigerung der Kundenzufriedenheit. Dennoch zeigten sich Kritikpunkte. Als eine Reaktion hierauf startete die KVB Ende des Jahres ihre „Sicherheits- und Sauberkeitsoffensive“.



Tunnelbauer in der Druckluftkammer
Tunnelbauer in der Druckluftkammer
2008

Der Rat der Stadt Köln hat die KVB im Dezember 2005 auf Basis der vom EuGH aufgestellten Kriterien mit der Erfüllung gemeinwirtschaftlicher Verpflichtungen im Rahmen der Durchführung des ÖPNV betraut und diese Betrauung mit dem Ratsbeschluss vom 24. Juni 2008 bis Ende 2019 verlängert. Parallel zur Verlängerung der Betrauungsregelung hat sich die KVB verpflichtet, zur weiteren Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit ein zweites Restrukturierungsprogramm umzusetzen.

Der Deutsche Bundestag hat am 28. November 2008 unter Umsetzung der Empfehlungen des Finanzausschusses das Jahressteuergesetz 2009 verabschiedet. Mit diesem Gesetz wird der steuerliche Querverbund, der eine tragende Säule der kommunalen ÖPNV-Finanzierung in Deutschland darstellt, gesetzlich festgeschrieben.

ZOOM Die Arbeiten an der ersten Baustufe der Nord-Süd Stadtbahn Köln vom Breslauer Platz unter der Altstadt hindurch bis zur Marktstraße gingen im Jahr 2008 weiter. Die im Vorjahr abgeschlossenen Tunnelbohrarbeiten wurden um die beiden rund 100 Meter langen Röhren unter der Philharmonie ergänzt, die in bergmännischer Bauweise im Druckluftvortrieb erstellt wurden. Daneben wurden die Rohbauwerke der künftigen Haltestellen weiter vorangetrieben. Teilweise konnten bereits Ein-/Ausgänge gebaut und mit der Oberflächenwiederherstellung begonnen werden.



Fahrzeug der Baureihe 2100
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Fahrzeug der Baureihe 2100

2009

Ein tragisches Unglück ereignete sich am 3. März. In unmittelbarer Nähe zur Baustelle der Nord-Süd Stadtbahn am Waidmarkt stürzten das Historische Stadtarchiv sowie zwei angrenzende Gebäude in sich zusammen. Zwei junge Männer konnten nach tagelanger Suche unter den Trümmern nur noch tot geborgen werden.

 

Die Sanierung der rund 25 Jahre alten Bahnen der 2100er Serie hat begonnen. Bis 2016 sollen alle 28 Bahnen in der Hauptwerkstatt umgerüstet werden und dann dem gleichen Standard entsprechen wie die Fahrzeuge der 4500er und 5000er Serien. Weitere 30 Jahre sollen die sanierten Bahnen zuverlässig ihren Dienst tun.

 

Zur Verbesserung von Sicherheit und Service wendete die KVB 10,4 Millionen Euro auf. Diese Investitionen betrafen die Zugsicherungs- und Kommunikationsanlagen sowie Fahrgast-Informations-Systeme.

 

Am 11. September ging für die KVB das Zeitalter des Analogfunks zu Ende. Die be-reits 2004 begonnene Einführung des Digitalfunks wurde abgeschlossen.



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'Trucklift' im Einsatz in der neuen Buswerkstatt

2010

Für den Bereich 14 – Fahrgastservice wurden am 29. April zehn neue Bahnbegleiter vorgestellt, acht weitere wurden bis Ende Juli eingestellt. Die zusätzlichen Service-Mitarbeiter sollen durch ihre Präsenz in den Fahrzeugen und an den Haltestellen das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste verbessern.

Im November 2010 fand die offizielle Einweihung der neuen Buswerkstatt auf dem Betriebshof Nord statt. Die neue „Werkstatt 2010“ ist ausgestattet mit neuer Hebebühnentechnik und erlaubt effizienteres Arbeiten. Dabei gibt es mehr Stellplätze für Omnibusse, obwohl die Fläche von 9.000 auf 6.000 Quadratmeter reduziert wurde. Die Baukosten von 13,5 Millionen Euro wurden ausschließlich von der KVB getragen.

Pünktlich zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember ging nach nur zehn Monaten Bauzeit die um 1,8 Kilometer bis in das Gewerbegebiet „Am Butzweilerhof“ verlängerte Linie 5 mit drei neuen Haltestellen in Betrieb. Bundesweit war dies die erste ÖPNV-Infrastrukturmaßnahme, die teilweise aus privaten Mitteln finanziert wurde: Fünf Millionen zahlten die Unternehmer des Gewebegebietes.

Rekordergebnis: Mit 272,1 Millionen Fahrgästen fuhren circa 6,3 Millionen Menschen mehr mit der KVB als im Jahr zuvor, was einen Zuwachs um 2,3 Prozent bedeutet. Im Durchschnitt nutzte jeder Kölner 208 Mal Bus oder Bahn. Deutschlandweit stiegen die Kundenzahlen um 40 Millionen, der Anteil der KVB beträgt so etwa 15 Prozent.

Haltestelle Breslauer Platz
Haltestelle Breslauer Platz

2011

Ein von der KVB beauftragtes Gutachten hat den Nutzen der Verkehrsleistung der KVB untersucht und dabei beeindruckende Ergebnisse herausgefunden. Für jeden Euro, der in den Betrieb der KVB fließt, entsteht in Köln und Umgebung ein Nutzen von mehr als fünf Euro – so das Ergebnis, das die INTRAPLAN Consult aus München in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Worms aus den Betriebsdaten für das Jahr 2010 analysiert hat. Die Untersuchung basiert auf einer vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung empfohlenen Methodik.

Nord-Süd Stadtbahn: Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember wurde die erste von acht Haltestellen der Nord-Süd Stadtbahn eröffnet: die Haltestelle Breslauer Platz. Modern und offen angelegt sind Transparenz und Überschaubarkeit die auffälligsten Merkmale der neuen U-Bahn-Station. Für die Kölner Bürger bedeutete die Inbetriebnahme, dass sie nach mehreren Jahren mit Beeinträchtigungen durch Baustellen und Umleitungen nun auch einen Nutzen haben.

Der berühmteste Fahrgast in diesem Jahr war sicher Bundespräsident Christian Wulff. Denn bei seinem Besuch in Köln Ende März fuhr das deutsche Staatsoberhaupt auch mit einem Bus der KVB. Grund seines Aufenthalts in Köln war die Gedenkfeier zum hundertsten Geburtstag der Widerstandskämpferin Freya von Moltke.

2011 war für die KVB ein überaus erfolgreiches Jahr: 274,4 Millionen Fahrgäste und damit zwei Millionen Menschen mehr als im Vorjahr fuhren mit den Bussen und Bahnen der KVB – ein erneuter Rekord. Insgesamt erzielte die KVB Umsatzerlöse von 225,7 Millionen Euro und damit fünf Prozent mehr als 2010.

Teile der neuen Busflotte
Teile der neuen Busflotte
2012
Die KVB hat mit 15 Gelenkbussen ihre Fahrzeugflotte weiter modernisiert. Die neuen Busse können anderthalb mal so viele Fahrgäste wie die Vorgängermodelle befördern.

Im Stadtbahnbetrieb zeigt sich die Sanierung der 2100er Bahnen auf einem guten Weg: Mit dem Bau des Prototyps der 2400er Serie hat die Hauptwerkstatt die Grundlage für den Umbau der weiteren 27 Fahrzeuge geschaffen.

Nord-Süd Stadtbahn: Pünktlich zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2012 wurde die neue Haltestelle Rathaus, die zweite unterirdische Haltestelle der Nord-Süd Stadtbahn, in Betrieb genommen. Früh am Sonntagmorgen hielt dort die erste Stadtbahn, um dann in Richtung Dom/Hauptbahnhof weiterzufahren. Charakteristisch für die neue Haltestelle sind ihre nachtblauen Flächen und silberfarbenen Wand- und Deckenverkleidungen, die zusammen mit der Beleuchtung eine helle und freundliche Atmosphäre entstehen lassen.

Kathedrale - U-Bahnstation Heumarkt

Kathedrale - U-Bahnstation Heumarkt

2013

Die KVB hat das Audit "berufundfamilie" durchlaufen und wurde im Juni 2013 zertifiziert. Damit ist die KVB eines der ersten zertifizierten Verkehrsunternehmen und zählt zu den 111 Arbeitgebern, die in diesem Jahrgang den kontinuierlichen Prozess der Vereinbarkeit von Beruf und Familie begonnen haben. Eine Re-Auditierung ist nach drei Jahren vorgesehen.

 

Social Media: Mit eigener Unternehmensseite startete die KVB im Oktober 2013 erfolgreich bei Facebook. Seither erfreut sich der Auftritt wachsender Beliebtheit. Bereits im ersten Monat wurde 4500 Mal auf den „Gefällt mir"-Button geklickt - Tendenz steigend.

 

Nord-Süd Stadtbahn: Nach knapp 10 Jahren Bauzeit wurde im Dezember 2013 die neue U-Bahnstation „Heumarkt" eröffnet. Am 15. Dezember 2013, um 5:11 Uhr fuhr die erste Bahn der Linie 5 auf dem über 20 Meter tief in der Erde gelegenen Bahnsteig ein. Die vorläufige Endstation der Linie 5 schafft neue Verknüpfungspunkte im Kölner Liniennetz - von hier aus können die Fahrgäste in die Ost-West-Linien 1, 7 und 9 umsteigen.

 

Mehr Sicherheit: Wie bereits die Stadtbahnen wurden auch die Busse der KVB in diesem Jahr mit Kameras ausgestattet. Die Kameraüberwachung dient dem Schutz der Fahrgäste und Fahrer. Zusätzlich sollen die Kameras auch vor Vandalismus schützen.

 





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