Das Unternehmen
Das Unternehmen KVB - Bahn

Das Kölner Stadtbahnsystem besteht aus 11 Linien, von denen die meisten radial von den Außenbezirken in das Stadtzentrum verlaufen und dieses durchqueren. Die Linie 13 umfährt als Ringlinie die Innenstadt, die Linie 15, aus dem Kölner Norden kommend, durchfährt auf den Ringen die Innenstadt bis zum Rheinufer.

 

Eine Kölner Besonderheit ist das Mischsystem im Schienenverkehr, zum einen zwischen Hochflur- und Niederflurbetrieb, zum anderen zwischen Strecken nach Eisenbahn- und Straßenbahnbetriebsordnung.

 

Auf Eisenbahnstrecken der Häfen und Güterverkehr Köln AG fahren die Stadtbahnzüge der Linien 16 und 18 zwischen Bonn und Köln. Auf eigenen Trassen kommen sie in die Stadt und im Innenstadtbereich fahren die gleichen Fahrzeuge unter der Erde. Das bietet den Vorteil, dass die Fahrgäste ohne umzusteigen mit ihrer Linie in die City fahren können.

 

Die bestehenden Tunnelstrecken in der Innenstadt können das gestiegene Fahrgastaufkommen und die größere Anzahl der Züge kaum noch bewältigen. Wesentliche Entlastung wird hier die Nord-Süd Stadtbahn Köln bringen, die derzeit zwischen Breslauer Platz und Marktraße im Bau ist.

 

Die Zweiteilung des Netzes in Hochflur- und Niederflurstrecken hat seit 2002 Bestand. Niederflurwagen sind auf den Linien 1, 7, 9, 12 und 15 im Einsatz. Die Nord-Süd Stadtbahn Köln hingegen wird nach Fertigstellung als komplette Hochflur-U-Bahn ausgestattet.



Fuhrpark

Bei ständig steigenden Fahrgastzahlen muss natürlich auch der Fuhrpark immer wieder angepasst werden. Neben den rund 190 Niederflurstadtbahnen sind rund 170 Hochflurbahnen im Einsatz. Die Stadtbahnwagen der Serie 2100 („Einundzwanzighunderter“), die seit den frühen 80-er Jahren im Einsatz sind, werden bis zum Jahr 2016 überholt, saniert und mit modernster Technik ausgestattet.

 

Bei der Konzeption neuer Fahrzeuge wird besonderer Wert auf die leichte Zugänglichkeit gelegt. Bei den Niederflur-Stadtbahnwagen liegt der Wagenboden auf einer Höhe von 40 cm über den Gleisen und ist damit auf die vorhandenen 35 cm hohen Bahnsteige der Linien 1, 7, 9, 12 und 15 abgestimmt.

 

Ohne Stufen betreten die Fahrgäste die Bahn und können bis kurz vor die beiden Fahrerkabinen ohne Podeste durch das Fahrzeug gehen. Der niedrige Wagenboden konnte auch im Bereich des mittleren Drehgestells realisiert werden, weil dieses Fahrwerk mit Einzelrädern ohne durchgehende Achse konzipiert ist.

 

Der niveaugleiche Einstieg kommt nicht nur den mobilitätseingeschränkten Fahrgästen zugute. Er ermöglicht auch einen schnelleren Fahrgastwechsel und damit kürzere Fahrzeiten auf den Linien. Der Niederfluranteil beträgt derzeit 70 Prozent.

 

Den gleichen Komfort bieten Hochflur-Stadtbahnwagen an den 90 cm hohen Bahnsteigen der Linien 3 und 4 im Kölner Westen, auf der Tunnelstrecke in Mülheim, im Innenstadttunnel oder an der Strecke der Linie 18 auf der Luxemburger Straße.




360°-Ansicht des Betriebshofes von Außen
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360°-Ansicht des Betriebshofes / Fahrwerk
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360°-Ansicht des Betriebshofes / Hebebühne
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360°-Ansicht des Betriebshofes / Sandauffüllung
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360°-Ansicht der Waschanlage
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