Das Unternehmen
Werkstattkonzept

Bei den  Kölner Verkehrs-Betriebe gibt es zwei Arten von Werkstätten:
die Betriebshofwerkstätten, wo die Fahrzeuge gewartet, gereinigt und für den nächsten Einsatz vorbereitet werden, und die Hauptwerkstätten, wo größere Reparaturen, Hauptuntersuchungen und auch Umbauten gemacht werden.




360°-Ansicht der Werkstatt von außen
(klicken Sie in der 360° Ansicht einfach ins Bild und bewegen den Mauszeiger bei gedrückter Taste nach rechts oder links)

Werkstätten Schienenfahrzeuge
Die Betriebshöfe West, Wesseling und Merheim haben eigene Werkstatthallen. Die Hauptwerkstatt, in der nur Arbeiten mit längeren Standzeiten erledigt werden, besteht seit 1923 im linksrheinischen Stadtteil Weidenpesch.

Werkstätten Omnibus und Kraftfahrzeuge
Die Busse der Kölner Verkehrs-Betriebe werden in der Betriebshofwerkstatt in Riehl gewartet und gereinigt. Die Mitarbeiter arbeiten im Schichtbetrieb, um den Fahrgästen jeden Morgen zuverlässige und saubere Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen. Auf dem Gelände des Betriebshofes Nord ist auch die Kfz.-Hauptwerkstatt angesiedelt, in der größere Reparaturen an den Bussen und die Wartung der Nutzfahrzeuge unseres Unternehmens durchgeführt werden.

Die Arbeit der Hauptwerkstatt

In den Werkstätten Stadtbahn werden die Schienenfahrzeuge der Kölner Verkehrs-Betriebe instand gehalten. Auf den Betriebshöfen werden die Bahnen gewartet und gereinigt, größere Arbeiten erledigt die Hauptwerkstatt in Weidenpesch. Hierzu steht ihr ein Gelände von 100.000 qm zur Verfügung.

 

Die Fahrzeugbearbeitung und Prüfung werden in ihrer Gesamtheit betrachtet. Das bedeutet, dass die einzelnen Meistereien nicht mehr nacheinander die Schäden an der Bahn bearbeiten, sondern dass sich die vier Montagearbeitsgruppen der Meisterei Demontage/Montage während des ganzen Aufenthaltes in der Hauptwerkstatt um das Fahrzeug und sämtliche Arbeiten kümmern.

 

Sie tauschen Ersatzteile aus, die in den beiden Meistereien der elektrischen und mechanischen Teileaufarbeitung instand gesetzt, überprüft und zum Einbau vorbereitet werden. Die Reparatur von Unfallfahrzeugen erfolgt hier ebenfalls.

 

Zur Meisterei elektrische Teileaufarbeitung gehören die Aufgabengebiete Elektronik, Motorenbau und elektrische Komponenten.

 

Zur Meisterei mechanische Teileaufarbeitung gehören die Aufgaben Pneumatik und Hydraulik, Drehgestelle, Radsatzfertigung, Transport und Reinigung, Türen und Trittstufen sowie mechanische Fertigung und Blechbearbeitung.

 

Der Meisterei Wagenausstattung sind die Lackiererei, Sattlerei sowie die Schreinerei zugeordnet.

Die Arbeitsvorbereitung plant den Einsatz der Mitarbeiter. Die Material- und Fahrzeugdisposition kalkuliert den Aufwand an Material und Arbeitszeit und führt die Statistik. Daneben werden Teilekataloge, Instandhaltungs-Handbücher und die Fachbibliothek gepflegt und gegebenenfalls erstellt sowie Materialneueinlagerungen dokumentiert.

 

In der Qualitätssicherung werden Standards für Baukomponenten und für Verfahrensabläufe entwickelt und eingeführt, Störungsursachen ermittelt und die Inspektionen an den Fahrzeugen nach § 57 BOStrab durchgeführt, ähnlich den TÜV-Untersuchungen für Autos




360°-Ansicht der Werkstatt / Halle 1
(klicken Sie in der 360° Ansicht einfach ins Bild und bewegen den Mauszeiger bei gedrückter Taste nach rechts oder links)


360°-Ansicht der Werkstatt / Halle 2
(klicken Sie in der 360° Ansicht einfach ins Bild und bewegen den Mauszeiger bei gedrückter Taste nach rechts oder links)


360°-Ansicht der Werkstatt / Halle 3
(klicken Sie in der 360° Ansicht einfach ins Bild und bewegen den Mauszeiger bei gedrückter Taste nach rechts oder links)


360°-Ansicht der Werkstatt / Halle 4
(klicken Sie in der 360° Ansicht einfach ins Bild und bewegen den Mauszeiger bei gedrückter Taste nach rechts oder links)

Moderne Lageranlagen

Für eine geordnete Materialbewirtschaftung ist gerade in der Zeit der langen Lieferzeiten und der Einzelanfertigungen ein gut funktionierendes Lager unumgänglich.

 

Das neue Zentrallager, bestehend aus Hochregallager, Kleinteilelager und Sonderlager, wurde baulich und systematisch völlig neu konzipiert. Auffälligster Bereich ist das Hochregallager. In einer 18 Meter hohen Halle befindet sich ein großes Stahlgerüst, das sich in 1265 genormte Fächer unterteilt. Sie enthalten jeweils eine flache Palette oder eine Gitterbox, worin sich das eigentliche Lagergut befindet. Zugänglich sind diese Paletten in zwei parallel verlaufenden Straßen, die von einem Regalbediengerät aus befahren werden.



Betriebshofwerkstätten
Die Betriebswerkstätten sind Bestandteil der Betriebshöfe, die an für den Fahrzeugeinsatz strategisch wichtigen Stellen im Netz liegen. Eine Betriebswerkstatt ist darauf ausgelegt, die Fahrzeuge in den Zeiten zwischen den Einsätzen in den Verkehrsspitzen in Stand zu halten und sie dem Betrieb so schnell wie möglich wieder zur Verfügung zu stellen.

Werkstatteinrichtungen auf dem Betriebshof Merheim

In der Instandsetzungshalle mit vier Einfahrtsgleisen sind zwölf Hebestände, eine Blechschlosserei, eine Drehgestellwerkstatt und der Drehmaschinenbereich untergebracht. Auf den mit Krananlagen überspannten Dacharbeitsebenen werden die Gerätekästen der Niederflurfahrzeuge getauscht. Im westlichen Hallenteil steht ein Hebestand zur Wartung von ausgebauten Drehgestellen zur Verfügung. Direkt nebenan liegt die Werkstatt für die Reparatur kleinerer Unfallschäden.

 

Durch den Mitteltrakt getrennt schließt sich die Inspektionshalle mit vier Durchfahrtgleisen an. Mit Hilfe unterschiedlicher Arbeitsebenen sind hier Arbeiten an allen Schienenfahrzeugen einschließlich der Niederflurwagen möglich. Die Gestaltung der Hallen und ihre Ausstattung sind auf kurze Standzeiten der Fahrzeuge ausgelegt. Nach der bis zu vier Stunden dauernden Inspektion werden die Züge aus der Inspektionshalle direkt zu den Aufstellplätzen gefahren und für den nächsten Einsatz bereitgestellt.

 

Mit kurzen Verbindungen sowohl von der Inspektions- als auch von der Instandsetzungshalle ist der Mitteltrakt zu erreichen, wo die Zonen für Meister, Vorarbeiter und Disponenten liegen sowie eine Elektrowerkstatt, eine Schlosserei, eine Schreinerei und der Lagerbereich. Hinzu kommen die Trafostation und das Unterwerk im Untergeschoss.

 

In der Waschhalle mit ihrer beweglichen Waschanlage wird ein Doppelzug in etwa elf Minuten außen gereinigt. Bis zu 70 Prozent des gebrauchten Wassers werden zurückgewonnen und zum Waschen weiterer Züge wiederverwendet.





Facebook YouTube Twitter